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"Mit Unterstützung des IVH konnten wir eine neue Fläche für unseren Hamburger Firmenstandort entwickeln. Hier investierten wir 2014 über 3 Mio. Euro."

OAM Baustoffe GmbH, Geschäftsleitung Klaus Bäätjer (l.) und Axel Petzinna (r.) mit Jeffrey Thompson

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„Handelskammer-Plenum entlastet sich selbst!“

Abschied vom Solidarprinzip und Belastung von Ausbildung

(7. Dezember 2017) Mit dem Vorhaben der neuen Handelskammer-Führung, am Freitag eine neue Gebührenordnung beschließen zu lassen, über die in den Medien bereits berichtet wurde, entlastet sich die Mehrheit der Plenarmitglieder selbst um ihren Kammerbeitrag und erhöht im Gegenzug die Beitragslast der Kammer tragenden Unternehmen. Damit treibt das Plenum einen Keil in die Hamburger Unternehmerschaft.

Dies kommentiert, Michael Westhagemann, IVH-Vorstandsvorsitzender, wie folgt:

„Das Handelskammer-Präsidium unternimmt nun den kläglichen Versuch, die eigenen Wahlversprechen auf Kosten von wenigen, treuen Pflichtbeitragszahlern und zum Schaden der Dualen Berufsausbildung scheinbar einzulösen. Besonders deutlich sind die Widersprüche der Kammerführung an diesen Punkten:

Anstatt das allen Unternehmern gegebene Wahlversprechen zu verwirklichen, die Pflichtbeiträge abzuschaffen, sollen nun solche Unternehmen, die bereits heute die höchste Beitragslast tragen, zusätzliche drastische Beitragserhöhungen verkraften. Betroffen davon sind 565 Hamburger Arbeitgeber.

Und das Wahlversprechen der WIR-Gruppe, die Ausbildung zu stärken, wird ebenfalls geschleift: Die Kammer plant tatsächlich, Prüfungsgebühren für die Ausbildungsbetriebe deutlich anzuheben. Damit wird die ohnehin kostenintensive Ausbildung zusätzlich erschwert und an vielen Stellen künftig sogar verhindert.

Mit den geplanten Maßnahmen verabschiedet sich die Handelskammer Hamburg von einem über Jahrhunderte bewährten Solidarprinzip!

Wenn gute Argumente, im Interesse der Wirtschaft unserer Stadt, allein nicht zu einer sachorientierten Kammerarbeit zurückführen, muss nun von allen Verantwortlichen in der Stadt der Appell an unsere Handelskammer ergehen, zur Vernunft zurückzukehren.“

Der IVH vertritt als rechtlich selbständige Landesvertretung des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) die Interessen von produzierenden Unternehmen, industrienahen Dienstleister Branchen am Standort Hamburg und darüber hinaus. Der IVH hat derzeit 260 Mitglieder und wächst weiter. 1963 wurde unser Verband gegründet.

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